Immobilien – Dein Wegweiser zu den eigenen vier Wänden, finanzieller Freiheit und Wohnkomfort

Willkommen in der Königsklasse der Lebensentscheidungen. Ob du davon träumst, endlich in deinem eigenen Garten zu sitzen, eine sichere Altersvorsorge aufzubauen oder ein altes Haus mit neuem Leben zu füllen: Hier bei Umgebaut.com bist du genau richtig. Das Thema Immobilien ist so vielseitig wie das Leben selbst. Es geht um mehr als nur Beton, Steine und Grundbucheinträge. Es geht um dein Zuhause, deinen Rückzugsort und oft um die größte Investition, die du in deinem Leben tätigen wirst.

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In dieser Kategorie nehmen wir dich an die Hand. Wir führen dich durch den Dschungel aus Finanzierungsfragen, Besichtigungsterminen, Notarterminen und Sanierungsplänen. Wir möchten dich inspirieren, groß zu träumen, aber auch realistisch zu planen. Egal, ob du kaufen, bauen, verkaufen, mieten oder vermieten möchtest – fundiertes Wissen ist dein stärkster Hebel für den Erfolg. Lass uns gemeinsam den Grundstein für deine Zukunft legen.

Der Traum vom Eigenheim: Warum sich der Schritt lohnt

Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen ein Synonym für Freiheit. Nie wieder wegen einer Mieterhöhung bangen müssen. Nie wieder fragen müssen, ob du die Wand streichen oder einen Hund halten darfst. Das Eigenheim bietet dir Gestaltungsspielraum, den dir keine Mietwohnung der Welt geben kann. Doch neben der emotionalen Komponente sprechen auch handfeste wirtschaftliche Gründe für den Immobilienerwerb.

Immobilien gelten als „Betongold“. In Zeiten schwankender Märkte bieten sie eine substantielle Sicherheit. Während Geld auf dem Konto durch die Inflation an Kaufkraft verlieren kann, steigt der Wert von gut gelegenen Immobilien historisch betrachtet langfristig an. Zudem fungiert das abbezahlte Eigenheim im Alter als mietfreies Wohnen – eine der effektivsten Formen der Altersvorsorge. Doch dieser Traum will gut vorbereitet sein. Die Suche nach dem passenden Objekt erfordert Geduld, Marktkenntnis und das richtige Bauchgefühl.

Standort, Standort, Standort: Die goldene Regel

Du hast es sicher schon tausendmal gehört, aber es bleibt wahr: Die Lage ist das einzige Kriterium einer Immobilie, das du nicht verändern kannst. Ein hässliches Bad lässt sich sanieren, ein Grundriss lässt sich oft ändern, aber die Umgebung bleibt. Wenn du auf der Suche bist, achte nicht nur auf den Preis pro Quadratmeter. Schau dir die Infrastruktur an.

Wie weit ist der Weg zur Arbeit? Gibt es Schulen und Kindergärten in der Nähe? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? Aber auch: Wie entwickelt sich der Stadtteil? Ist es ein aufstrebendes Viertel oder stagniert die Entwicklung? Eine gute Lage garantiert dir nicht nur Lebensqualität, sondern sichert auch den Werterhalt deiner Investition. Man unterscheidet hier oft zwischen A-Lagen (Metropolen, sehr teuer, hohe Sicherheit), B-Lagen (Großstädte, gutes Verhältnis von Preis und Leistung) und C-Lagen (ländlicher Raum, günstiger Einstieg, höheres Risiko bei Wiederverkauf).

Kaufen oder Bauen? Die große Entscheidung

Stehst du vor der Wahl: Ein bestehendes Haus kaufen und umbauen oder lieber auf der grünen Wiese neu bauen? Beide Wege haben ihren ganz eigenen Charme und ihre spezifischen Herausforderungen. Bei Umgebaut.com lieben wir natürlich das Potenzial, das in Bestandsimmobilien schlummert. Der Charme von Altbauten, hohe Decken, eingewachsene Gärten – das lässt sich neu kaum replizieren.

Beim Kauf einer Bestandsimmobilie siehst du genau, was du bekommst. Du kannst durch die Räume gehen, das Licht prüfen und die Atmosphäre spüren. Zudem ist die Infrastruktur meist schon vorhanden, die Straße ist erschlossen und die Nachbarschaft steht fest. Oft kannst du auch schneller einziehen als bei einem Neubauprojekt. Der Nachteil: Du kaufst auch die Geschichte des Hauses, inklusive möglicher Abnutzungen und einem energetischen Standard, der vielleicht nicht mehr zeitgemäß ist.

Der Neubau hingegen ist die weiße Leinwand für deine Träume. Du bestimmst jeden Steckdose, jeden Winkel und die Energieeffizienz von Anfang an. Du hast für die ersten Jahre Ruhe vor Reparaturen und profitierst von modernster Haustechnik. Dafür brauchst du starke Nerven für die Bauphase, musst dich mit Behörden und Handwerkern abstimmen und oft länger auf den Einzug warten. Zudem sind Baugrundstücke in guten Lagen mittlerweile Mangelware und entsprechend teuer.

Checkliste für die Entscheidung

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir eine Übersicht erstellt, die dir hilft, deine Prioritäten zu sortieren:

Kriterium Bestandsimmobilie (Kauf) Neubau
Verfügbarkeit Oft kurzfristig beziehbar (nach Kaufabwicklung) Lange Wartezeit (Planung + Bauzeit ca. 1-2 Jahre)
Kosten Kaufpreis oft fix, aber Sanierungskosten variabel Hohe Planungskosten, Risiko von Preissteigerungen beim Material
Lage Oft in gewachsenen, zentralen Gebieten verfügbar Meist in Neubaugebieten am Stadtrand oder Baulücken
Energie Sanierung oft notwendig (Dämmung, Heizung) Neuester Standard (Wärmepumpe, PV-Anlage integriert)
Individualität Anpassung an bestehende Substanz nötig 100% Gestaltungsfreiheit (innerhalb des Bebauungsplans)
Risiko Versteckte Mängel im Altbau möglich Baupfusch, Insolvenz von Bauträgern

Immobilienfinanzierung: Dein Fundament muss stimmen

Kaum jemand zahlt ein Haus aus der Portokasse. Die Immobilienfinanzierung ist für die meisten Menschen der größte Kredit ihres Lebens. Deshalb ist es essenziell, hier keine Fehler zu machen. Eine solide Finanzierung steht auf zwei Säulen: Eigenkapital und Tragbarkeit.

Das Eigenkapital ist dein Sicherheitsnetz. Banken sehen es gern, wenn du mindestens die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) aus eigenen Mitteln bestreiten kannst. Besser sind 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital. Je mehr Geld du mitbringst, desto besser sind in der Regel die Zinskonditionen, die dir die Bank anbietet. Das spart über die Laufzeit von 10, 15 oder 20 Jahren schnell Summen im fünfstelligen Bereich.

Die Tragbarkeit bedeutet: Kannst du dir die monatliche Rate auch wirklich leisten, ohne dass du nur noch für das Haus arbeitest? Ein guter Richtwert ist, dass die Warmmiete bzw. die Kreditrate inklusive Nebenkosten nicht mehr als 35 bis 40 Prozent deines Nettohaushaltseinkommens ausmachen sollte. Vergiss nicht, Rücklagen für Instandhaltung zu bilden. Ein kaputtes Dach oder eine defekte Heizung kündigen sich selten lange vorher an.

Fördermittel und Kredite intelligent nutzen

Deutschland ist ein Land der Förderungen, besonders wenn es um Energieeffizienz geht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten attraktive Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen. Egal ob du einen Neubau planst oder einen Altbau zum Effizienzhaus sanieren möchtest: Informiere dich unbedingt vor Vertragsunterzeichnung und Baubeginn über deine Möglichkeiten. Oft sind hier Tausende von Euro „geschenktes Geld“ drin, wenn du gewisse Standards einhältst, wie zum Beispiel den Einbau einer Wärmepumpe oder die Dämmung der Fassade.

Der Blick für das Potenzial: Sanieren und Renovieren

Hier schlägt das Herz von Umgebaut.com. Eine Immobilie zu kaufen ist der erste Schritt, sie zu deinem Zuhause zu machen, der zweite. Viele Käufer schrecken vor Objekten zurück, die optisch in die Jahre gekommen sind. Doch genau hier liegt oft die Chance auf ein Schnäppchen und eine enorme Wertsteigerung. Ein Haus mit „Oma-Tapeten“ und braunen Fliesen wirkt dunkel und eng. Aber mit neuen Böden, glatten Wänden und einem modernen Lichtkonzept verwandelst du den Mief der 70er Jahre in einen modernen Wohntraum.

Unterscheide dabei immer zwischen kosmetischen Renovierungen und substanziellen Sanierungen. Kosmetik (Malerarbeiten, neue Innentüren, Bodenbeläge) ist vergleichsweise günstig und schnell gemacht. Substanz (Dachstuhl, Elektrik, Wasserleitungen, Heizung, Fenster) geht ins Geld und macht Dreck. Wenn du eine Bestandsimmobilie besichtigst, nimm am besten einen Sachverständigen oder einen befreundeten Architekten mit. Sie sehen Dinge, die dir im Eifer des Gefechts entgehen: Feuchtigkeit im Keller, marode Balken oder ein veralteter Sicherungskasten.

Energetische Sanierung als Werttreiber

In Zeiten steigender Energiepreise und strengerer Klimaschutzgesetze (Gebäudeenergiegesetz – GEG) ist die energetische Sanierung kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein Muss für den Werterhalt. Eine ungedämmte Immobilie mit alter Ölheizung wird in Zukunft immer schwerer zu verkaufen sein und verursacht hohe laufende Kosten.

Zu den effektivsten Maßnahmen gehören:

  • Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches: Wärme steigt nach oben. Hier geht am meisten Energie verloren.
  • Fenstertausch: Dreifachverglaste Fenster halten die Wärme drinnen und den Lärm draußen.
  • Heizungstausch: Der Wechsel auf regenerative Energien (z.B. Wärmepumpe, Pelletheizung) oder der Anschluss an ein Fernwärmenetz macht dich unabhängig von fossilen Brennstoffen.
  • Fassadendämmung: Ein Mantel für dein Haus schützt die Substanz und senkt den Verbrauch.

Diese Investitionen amortisieren sich oft nicht nur durch die gesparten Heizkosten, sondern steigern den Wiederverkaufswert der Immobilie massiv. Ein guter Energieausweis ist heute eines der wichtigsten Verkaufsargumente.

Immobilienverkauf: Strategie statt Zufall

Vielleicht bist du aber auch auf der anderen Seite und möchtest eine Immobilie verkaufen. Sei es, weil das Haus zu groß geworden ist, weil ein Umzug ansteht oder im Erbfall. Ein Immobilienverkauf ist eine komplexe Transaktion. Es geht um viel Geld und rechtliche Fallstricke. Der häufigste Fehler von privaten Verkäufern ist eine falsche Preiseinschätzung. Ein zu hoch angesetzter Preis schreckt Käufer ab und macht das Objekt zum „Ladenhüter“. Ein zu niedriger Preis verschenkt bares Geld.

Eine professionelle Wertermittlung ist daher der erste Schritt. Verlasse dich nicht nur auf Online-Rechner, sondern schaue dir vergleichbare Verkäufe in der Nachbarschaft an. Berücksichtige den Zustand, die Ausstattung und Besonderheiten wie einen Südbalkon oder eine Garage. Wenn du den Preis festgelegt hast, geht es an die Präsentation.

Home Staging: Das Auge kauft mit

Niemand möchte in das Leben eines anderen einziehen. Käufer wollen ihre eigene Zukunft in den Räumen sehen. Deshalb ist es wichtig, die Immobilie für den Verkauf zu entpersonalisieren und aufzuhübschen. Das nennt man Home Staging. Räume auf, entferne persönliche Fotos, sorge für viel Licht und Sauberkeit. Manchmal hilft schon ein neuer Anstrich in Weiß und das Entfernen von schweren Vorhängen, um einen Raum doppelt so groß wirken zu lassen. Hochwertige Fotos für das Exposé sind unverzichtbar. Das erste Bild im Internet entscheidet darüber, ob ein Interessent klickt oder weiterscrollt.

Überlege dir auch, ob du einen Makler einschaltest. Ja, die Provision kostet Geld (das sich Käufer und Verkäufer in der Regel teilen). Aber ein guter Makler nimmt dir die Bonitätsprüfung der Interessenten ab, führt die Besichtigungen durch (auch am Wochenende), verhandelt professionell und begleitet dich bis zum Notar. Er schützt dich auch vor „Immobilientouristen“, die nur gucken, aber nicht kaufen wollen oder können.

Immobilien als Kapitalanlage: Passives Einkommen generieren

Du hast bereits ein Eigenheim oder möchtest direkt in Immobilien investieren, um sie zu vermieten? Das ist eine hervorragende Strategie zum Vermögensaufbau. Der Vorteil: Du nutzt das Geld der Bank (Fremdkapital), um einen Sachwert zu kaufen. Die Mieteinnahmen helfen dir, den Kredit abzubezahlen. Wenn das Darlehen getilgt ist, gehören die Mieteinnahmen dir – eine perfekte Zusatzrente.

Doch Vorsicht: Vermieten heißt auch Verantwortung. Du bist als Vermieter für die Instandhaltung zuständig. Wenn die Heizung am Heiligabend ausfällt, klingelt dein Telefon. Zudem musst du dich mit dem Mietrecht auskennen. Eine Rendite-Immobilie muss sich rechnen. Rechne nicht nur mit der Bruttomietrendite, sondern kalkuliere auch die nicht umlagefähigen Nebenkosten und das Mietausfallwagnis ein. Die Rechnung lautet vereinfacht: (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) x 100 = Bruttorendite. Alles unter 3-4 % kann, je nach Zinslage und Standort, ein Zuschussgeschäft sein.

Kleine Wohnungen (1-2 Zimmer) in Universitätsstädten oder Ballungsräumen sind oft pflegeleichte Einstiegsinvestments, da sie immer nachgefragt werden. Gewerbeimmobilien bieten höhere Renditen, bergen aber auch höhere Risiken bei Leerstand.

Rechtliches und Bürokratie: Sicher durch den Paragrafendschungel

Immobilienkauf und -verkauf sind in Deutschland streng reglementiert. Das dient deinem Schutz. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist der Notar. Ohne notarielle Beurkundung ist kein Immobilienkaufvertrag in Deutschland rechtsgültig. Der Notar ist neutral. Er sorgt dafür, dass das Eigentum erst übergeht, wenn der Kaufpreis gezahlt ist, und dass der Käufer erst zahlt, wenn sichergestellt ist, dass er Eigentümer wird (durch eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch).

Das Grundbuch ist das „Who is Who“ der Immobilien. Es dokumentiert, wem ein Grundstück gehört und welche Lasten darauf liegen (z.B. Wegerechte für den Nachbarn oder Grundschulden der Bank). Vor jedem Kauf solltest du unbedingt einen aktuellen Grundbuchauszug einsehen. Lastenfrei zu kaufen ist der Idealfall, aber nicht immer möglich. Wichtig ist, dass du verstehst, was die Einträge für dich bedeuten.

Vergiss auch nicht die steuerliche Seite. Beim Kauf fällt die Grunderwerbsteuer an (je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 %). Wenn du eine Immobilie vermietest, musst du die Mieteinnahmen versteuern, kannst aber Zinsen und Abschreibungen (AfA) gegenrechnen. Verkaufst du eine vermietete Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach Kauf, fällt Spekulationssteuer auf den Gewinn an. Eigengenutzte Immobilien können hingegen steuerfrei verkauft werden, wenn du im Verkaufsjahr und den beiden vorangegangenen Jahren selbst darin gewohnt hast.

Dein Weg zum Erfolg

Die Welt der Immobilien ist faszinierend und bietet unendliche Möglichkeiten. Egal ob du handwerklich begabt bist und eine Ruine in ein Schloss verwandeln willst, oder ob du als Investor nüchtern Zahlen analysierst: Immobilien sind etwas Bleibendes. Sie sind ein Stück Heimat und ein Stück Sicherheit in einer sich schnell wandelnden Welt.

Auf Umgebaut.com findest du in den einzelnen Artikeln detaillierte Anleitungen zu all diesen Themen. Wir zeigen dir, wie du Fliesen verlegst, wie du mit der Bank verhandelst und wie du den perfekten Mieter findest. Wir teilen Expertenwissen und Praxistipps, die dir bares Geld sparen. Immobilien sind kein Hexenwerk, aber sie erfordern Respekt und Wissen. Nimm dir die Zeit, dich zu informieren. Es lohnt sich – für dein Konto und für dein Lebensgefühl.

Lass dich inspirieren von den Möglichkeiten, die der Markt bietet. Schau dir Objekte an, rechne Szenarien durch und sprich mit Experten. Deine Traumimmobilie wartet schon irgendwo da draußen auf dich. Vielleicht ist sie nur einen Besichtigungstermin entfernt. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen Projekten, glückliche Händchen bei Verhandlungen und vor allem: Dass du dich in deinen vier Wänden rundum wohlfühlst.

Häufige Fragen zum Thema Immobilien (FAQ)

Wie viel Eigenkapital benötige ich wirklich für einen Hauskauf?

Die goldene Regel besagt, dass du mindestens die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten, evtl. Maklercourtage) aus eigenen Mitteln bezahlen solltest. Diese belaufen sich je nach Bundesland auf ca. 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Darüber hinaus ist es sehr ratsam, weitere 10 bis 20 Prozent des eigentlichen Kaufpreises als Eigenkapital einzubringen. Je höher dein Eigenkapitalanteil, desto geringer ist das Risiko für die Bank, was sich in deutlich besseren Zinsen für dich niederschlägt. Eine sogenannte „110%-Finanzierung“ (Kaufpreis plus Nebenkosten ohne Eigenkapital) ist zwar theoretisch möglich, aber nur bei sehr guter Bonität und hohem Einkommen ratsam, da die Zinsbelastung und das Risiko enorm sind.

Was ist der Unterschied zwischen Grundschuld und Hypothek?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Begriffe oft synonym verwendet, aber es gibt einen juristischen Unterschied. Eine Hypothek ist immer an eine konkrete Forderung (deinen Kredit) gebunden. Sinkt die Restschuld durch deine Tilgung, sinkt auch der Wert der Hypothek. Ist der Kredit abbezahlt, erlischt die Hypothek. Eine Grundschuld hingegen besteht unabhängig von der konkreten Darlehenshöhe weiter, auch wenn du den Kredit längst abbezahlt hast. Das ist heute der Standard, da es flexibler ist. Du kannst eine eingetragene Grundschuld später wieder als Sicherheit für neue Kredite nutzen (z.B. für eine Modernisierung), ohne neue Grundbuchgebühren zahlen zu müssen. Die Bank sichert sich vertraglich ab, dass sie die Grundschuld nur verwerten darf, wenn du den Kredit nicht bedienst.

Lohnt sich der Kauf einer Eigentumswohnung als Altersvorsorge noch?

Ja, Immobilien können nach wie vor ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge sein, aber man muss genauer hinsehen als früher. Durch gestiegene Zinsen und Baukosten rechnen sich manche Objekte nicht mehr „von selbst“. Wichtig ist der Fokus auf die Lage und die energetische Qualität. Eine Wohnung in einer wirtschaftsstarken Region mit guter Anbindung wird sich immer vermieten lassen. Zudem bietet die mietfreie Eigennutzung im Alter einen enormen Vorteil: Du sparst dir die Miete, die im Alter oft den größten Ausgabenposten darstellt. Allerdings solltest du Rücklagen für Instandhaltungen bilden, damit dich Sonderumlagen der Eigentümergemeinschaft (z.B. für eine neue Heizung) als Rentner nicht finanziell überfordern.

Was sind die Aufgaben einer Hausverwaltung?

Wenn du eine Eigentumswohnung kaufst, wirst du automatisch Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Diese bestellt meist eine Hausverwaltung. Die Verwaltung kümmert sich um das gemeinschaftliche Eigentum (Dach, Fassade, Treppenhaus, Garten). Sie erstellt die jährliche Hausgeldabrechnung, organisiert Eigentümerversammlungen, beauftragt Handwerker für Reparaturen am Gemeinschaftseigentum, kümmert sich um Versicherungen und sorgt für die Einhaltung der Hausordnung. Für diese Dienste zahlst du ein monatliches Verwalterhonorar, das im Hausgeld enthalten ist. Wenn du ein ganzes Mehrfamilienhaus besitzt, kannst du auch eine Sondereigentumsverwaltung beauftragen, die sich dann auch um deine Mieter, Mietverträge und Mahnungen kümmert.

Wie erkenne ich versteckte Mängel bei einer Besichtigung?

Als Laie ist das oft schwierig, aber es gibt Indizien. Achte auf den Geruch: Riecht es modrig oder schimmelig, besonders im Keller oder unter dem Dach? Schau dir die Wände an: Gibt es frische Farbanstriche an ungewöhnlichen Stellen (evtl. wurde ein Wasserfleck übermalt)? Prüfe die Fenster: Ist das Holz morsch, sind die Dichtungen porös, ist Feuchtigkeit zwischen den Scheiben? Teste die Wasserhähne: Kommt das Wasser mit Druck und wird es schnell warm? Wirf einen Blick in den Sicherungskasten: Sind noch alte Schraubsicherungen vorhanden, muss die Elektrik wahrscheinlich komplett erneuert werden. Bei ernsthaftem Kaufinteresse ist die Investition in einen Bausachverständigen, der mit Feuchtigkeitsmessgeräten und Fachwissen durch das Haus geht, fast immer lohnenswert und bewahrt dich vor teuren Überraschungen.

Was bedeutet „Vorfälligkeitsentschädigung“?

Wenn du einen Immobilienkredit mit einer Zinsbindung (z.B. 10 oder 15 Jahre) abschließt, garantierst du der Bank, dass sie über diesen Zeitraum Zinsen von dir erhält. Möchtest du den Kredit nun vorzeitig zurückzahlen (z.B. weil du die Immobilie verkaufst oder geerbt hast), entgeht der Bank der geplante Gewinn. Diesen Schaden lässt sie sich durch die Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen. Diese kann sehr hoch ausfallen. Es gibt jedoch Ausnahmen: Nach 10 Jahren Laufzeit hast du in Deutschland ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht (gemäß § 489 BGB) und kannst den Kredit mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückzahlen, ohne eine Entschädigung zahlen zu müssen – auch wenn die Zinsbindung eigentlich länger vereinbart war.

Macht ein Makler beim Verkauf wirklich Sinn?

Viele Eigentümer versuchen zunächst, ihre Immobilie privat zu verkaufen, um die Courtage zu sparen. Das kann funktionieren, ist aber mit viel Aufwand verbunden. Ein professioneller Makler bietet mehrere Vorteile: Er kann den Marktpreis realistisch einschätzen (Eigentümer neigen oft zu emotionalen „Wunschpreisen“), er hat oft schon eine Kartei mit vorgemerkten, bonitätsgeprüften Suchkunden, er erstellt ein rechtssicheres und ansprechendes Exposé, er übernimmt die zeitraubende Kommunikation und die Besichtigungen und er führt die Preisverhandlungen sachlich und professionell. Zudem haftet er für fehlerhafte Angaben im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht. Ob dir diese Dienstleistung die Provision wert ist, hängt von deiner eigenen Zeit, deinem Verhandlungsgeschick und deiner Marktkenntnis ab.