Badewanne zur Dusche umbauen – Tipps & Anleitung

Badewanne zur Dusche umbauen - Tipps & Anleitung

Bist du es leid, über den Badewannenrand zu steigen? Träumst du von einem modernen, barrierefreien Badezimmer, das dir mehr Komfort und Sicherheit bietet? Dann ist der Umbau deiner Badewanne zur Dusche die perfekte Lösung!

Dieser Schritt ist mehr als nur eine Renovierung – er ist eine Investition in deine Lebensqualität. Stell dir vor, du beginnst jeden Morgen mit einer erfrischenden Dusche, ohne dich um Stolperfallen sorgen zu müssen. Und am Abend entspannst du dich unter einem wohltuenden Regenschauer, während das warme Wasser deine Muskeln lockert. Klingt verlockend, oder?

In diesem umfassenden Ratgeber zeigen wir dir, wie du deine Badewanne in eine moderne Dusche verwandelst. Wir begleiten dich Schritt für Schritt, von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Auswahl der passenden Materialien und Designs. Lass uns gemeinsam dein Badezimmer in eine Wohlfühloase verwandeln!

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Warum solltest du deine Badewanne zur Dusche umbauen?

Es gibt viele gute Gründe, sich für den Umbau einer Badewanne zur Dusche zu entscheiden. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

Barrierefreiheit und Sicherheit

Mit zunehmendem Alter oder bei körperlichen Einschränkungen kann das Ein- und Aussteigen aus der Badewanne zu einer echten Herausforderung werden. Eine ebenerdige Dusche hingegen ermöglicht einen einfachen und sicheren Zugang, ohne Stolperfallen. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sturzprävention.

Mehr Platz und Komfort

Oftmals wirkt eine Badewanne in einem kleinen Badezimmer wuchtig und beengend. Durch den Umbau zur Dusche gewinnst du wertvollen Platz, der das gesamte Badezimmer luftiger und großzügiger wirken lässt. Außerdem kannst du die Duschfläche ganz nach deinen Bedürfnissen gestalten und beispielsweise eine Sitzbank oder Ablageflächen integrieren.

Modernes Design und Wertsteigerung

Eine moderne Dusche mit Glaswänden, edlen Armaturen und stilvollen Fliesen verleiht deinem Badezimmer einen zeitgemäßen Look. Der Umbau kann den Wert deiner Immobilie steigern und dein Zuhause attraktiver für potenzielle Käufer machen. Denn ein modernes Badezimmer ist für viele ein wichtiges Kriterium bei der Immobiliensuche.

Wasser sparen und die Umwelt schonen

Duschen verbraucht in der Regel weniger Wasser als Baden. Durch den Umbau kannst du deinen Wasserverbrauch reduzieren und somit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Moderne Duschköpfe und Thermostate helfen dir zusätzlich, Wasser und Energie zu sparen.

Die Planung: So gelingt dein Badumbau

Eine sorgfältige Planung ist das A und O für einen erfolgreichen Badumbau. Bevor du mit den eigentlichen Arbeiten beginnst, solltest du dir über folgende Punkte Gedanken machen:

Bestandsaufnahme und Ideenfindung

Nimm dir Zeit, dein Badezimmer genau zu analysieren. Welche Größe hat die Badewanne? Wo befinden sich die Wasseranschlüsse? Wie ist die Raumsituation? Sammle Inspirationen in Zeitschriften, Online-Magazinen oder bei Freunden. Überlege dir, welchen Stil du bevorzugst und welche Funktionen deine neue Dusche haben soll.

Budgetplanung

Lege ein realistisches Budget für den Umbau fest. Die Kosten können je nach Umfang der Arbeiten, Materialauswahl und Beauftragung von Fachfirmen variieren. Hole dir Kostenvoranschläge von verschiedenen Handwerkern ein und vergleiche die Preise. Plane auch einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben ein.

Genehmigungen und Vorschriften

Informiere dich, ob du für den Umbau eine Baugenehmigung benötigst. In manchen Fällen ist dies erforderlich, insbesondere wenn du die Raumaufteilung veränderst oder in die Bausubstanz eingreifst. Beachte auch die geltenden Bauvorschriften und Normen, beispielsweise in Bezug auf den Schallschutz und die Abdichtung.

Auswahl der Handwerker

Wenn du den Umbau nicht selbst durchführen möchtest, solltest du dich frühzeitig um die Beauftragung von qualifizierten Handwerkern kümmern. Achte auf Referenzen, Zertifikate und Bewertungen. Vereinbare einen Besichtigungstermin vor Ort und lass dir ein detailliertes Angebot erstellen. Sprich alle Details der Ausführung und den Zeitplan genau ab.

Zeitplanung

Plane ausreichend Zeit für den Umbau ein. Je nach Umfang der Arbeiten kann er mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Berücksichtige auch die Lieferzeiten für Materialien und eventuelle Wartezeiten auf Handwerker. Informiere dich über die voraussichtliche Dauer der Arbeiten und plane alternative Duschmöglichkeiten während des Umbaus ein.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So baust du deine Badewanne zur Dusche um

Hier ist eine detaillierte Anleitung, die dir bei der Umsetzung deines Badumbaus hilft. Beachte jedoch, dass die genauen Arbeitsschritte je nach individueller Situation variieren können. Wenn du dir unsicher bist, solltest du dich von einem Fachmann beraten lassen.

Schritt 1: Vorbereitung

Bevor du mit den eigentlichen Arbeiten beginnst, solltest du dein Badezimmer gründlich vorbereiten. Schalte das Wasser ab und entferne alle Gegenstände aus dem Badezimmer. Decke den Boden und angrenzende Bereiche mit Folie ab, um sie vor Beschädigungen zu schützen. Trage Schutzkleidung wie Handschuhe und eine Schutzbrille.

Schritt 2: Demontage der Badewanne

Löse die Badewanne von den Anschlüssen und der Wandverkleidung. Entferne die Verkleidung vorsichtig, um Beschädigungen an den Fliesen zu vermeiden. Hebe die Badewanne aus der Halterung und entsorge sie fachgerecht. Reinige den freigelegten Bereich gründlich von Schmutz und Ablagerungen.

Schritt 3: Vorbereitung des Untergrunds

Überprüfe den Untergrund auf Unebenheiten und Beschädigungen. Gleiche Unebenheiten mit Spachtelmasse aus und repariere beschädigte Stellen. Reinige den Untergrund erneut und trage eine Grundierung auf, um die Haftung der nachfolgenden Schichten zu verbessern.

Schritt 4: Abdichtung

Die Abdichtung ist ein entscheidender Schritt, um Wasserschäden zu vermeiden. Trage eine wasserdichte Abdichtungsmasse auf den Untergrund und die angrenzenden Wände auf. Achte darauf, dass alle Ecken und Kanten sorgfältig abgedichtet sind. Verwende Dichtbänder für die Übergänge zwischen Wand und Boden. Lasse die Abdichtung gemäß den Herstellerangaben trocknen.

Schritt 5: Montage des Duschbodens oder der Duschwanne

Je nachdem, ob du eine ebenerdige Dusche oder eine Duschwanne bevorzugst, musst du den entsprechenden Duschboden oder die Duschwanne montieren. Richte den Duschboden oder die Duschwanne waagerecht aus und befestige sie mit Schrauben oder Klebstoff. Schließe den Ablauf an das Abwassersystem an und überprüfe die Dichtigkeit.

Schritt 6: Verfliesung

Verfliese den Duschbereich mit wasserfesten Fliesen. Beginne mit den Wandfliesen und arbeite dich dann zum Boden vor. Verwende einen Fliesenkleber, der für Feuchträume geeignet ist. Achte auf ein gleichmäßiges Fugenbild und verwende Fliesenkreuze, um den Abstand zwischen den Fliesen zu gewährleisten. Lasse den Fliesenkleber gemäß den Herstellerangaben trocknen.

Schritt 7: Verfugen

Verfuge die Fliesen mit einem wasserabweisenden Fugenmörtel. Trage den Fugenmörtel mit einem Fugengummi auf und verteile ihn gleichmäßig in den Fugen. Entferne überschüssigen Fugenmörtel mit einem feuchten Schwamm. Lasse den Fugenmörtel gemäß den Herstellerangaben trocknen und poliere die Fliesen anschließend mit einem trockenen Tuch.

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Schritt 8: Montage der Duscharmatur und Duschabtrennung

Montiere die Duscharmatur gemäß den Herstellerangaben. Schließe die Wasserleitungen an und überprüfe die Dichtigkeit. Montiere die Duschabtrennung, entweder eine Glaswand oder eine Duschkabine. Achte darauf, dass die Duschabtrennung dicht abschließt, um Wasserspritzer zu vermeiden.

Schritt 9: Endreinigung und Abschlussarbeiten

Reinige den Duschbereich gründlich von allen Verschmutzungen und Ablagerungen. Überprüfe alle Anschlüsse und Verbindungen auf Dichtigkeit. Versiegele die Silikonfugen zwischen Fliesen und Duschabtrennung. Montiere eventuell noch fehlende Accessoires wie Handtuchhalter oder Ablageflächen.

Materialien und Design: So gestaltest du deine Traumdusche

Die Auswahl der richtigen Materialien und das passende Design sind entscheidend für das Erscheinungsbild und die Funktionalität deiner neuen Dusche. Hier sind einige Tipps, die dir bei der Gestaltung deiner Traumdusche helfen:

Fliesen

Fliesen sind das A und O für die Gestaltung des Duschbereichs. Sie sind wasserfest, pflegeleicht und in unzähligen Farben, Formen und Designs erhältlich. Wähle Fliesen, die zu deinem persönlichen Stil und zum Gesamtbild deines Badezimmers passen. Achte auf eine rutschfeste Oberfläche, um Unfälle zu vermeiden. Große Fliesenformate lassen den Raum größer wirken und reduzieren den Fugenanteil.

Duschabtrennung

Die Duschabtrennung ist ein wichtiger gestalterischer Aspekt. Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Varianten, wie Glaswände, Duschkabinen oder Walk-In-Duschen. Glaswände wirken modern und elegant und lassen viel Licht in den Duschbereich. Duschkabinen bieten mehr Privatsphäre und Schutz vor Wasserspritzern. Walk-In-Duschen sind besonders barrierefrei und ermöglichen einen einfachen Zugang.

Armaturen

Die Armaturen sind nicht nur funktional, sondern auch ein wichtiges Designelement. Wähle Armaturen, die zu deinem Stil passen und die Bedienung einfach und komfortabel machen. Achte auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung. Thermostatarmaturen sorgen für eine konstante Wassertemperatur und schützen vor Verbrühungen. Regenduschen bieten ein besonders entspannendes Duscherlebnis.

Duschwanne oder ebenerdige Dusche

Die Entscheidung zwischen einer Duschwanne und einer ebenerdigen Dusche hängt von deinen persönlichen Vorlieben und den baulichen Gegebenheiten ab. Duschwannen sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und bieten eine definierte Duschfläche. Ebenerdige Duschen sind besonders barrierefrei und ermöglichen einen einfachen Zugang. Sie erfordern jedoch eine sorgfältige Planung und Ausführung, um Wasserschäden zu vermeiden.

Accessoires

Mit den richtigen Accessoires kannst du deine Dusche noch komfortabler und funktionaler gestalten. Handtuchhalter, Ablageflächen, Duschkörbe und Spiegel sorgen für Ordnung und erleichtern die Nutzung der Dusche. Achte auf hochwertige Materialien und ein stimmiges Design. Eine Sitzbank oder ein Duschhocker bieten zusätzlichen Komfort, insbesondere für ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Einschränkungen.

Kosten: Was kostet der Umbau von Badewanne zur Dusche?

Die Kosten für den Umbau einer Badewanne zur Dusche können stark variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Umfang der Arbeiten, der Materialauswahl und der Beauftragung von Fachfirmen. Hier ist eine Übersicht über die typischen Kostenfaktoren:

Kostenfaktor Kosten (ungefähre Angaben)
Demontage der Badewanne und Entsorgung 100 – 300 Euro
Vorbereitung des Untergrunds und Abdichtung 200 – 500 Euro
Duschboden oder Duschwanne 300 – 1.000 Euro
Fliesen und Verlegung 500 – 2.000 Euro
Duscharmatur und Duschabtrennung 500 – 3.000 Euro
Sanitärinstallation und Anschlussarbeiten 300 – 1.000 Euro
Sonstige Kosten (z.B. Materialtransport, Entsorgung) 100 – 300 Euro
Gesamtkosten 2.000 – 7.000 Euro

Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur Schätzungen sind und die tatsächlichen Kosten je nach individueller Situation abweichen können. Hole dir am besten Kostenvoranschläge von verschiedenen Handwerkern ein und vergleiche die Preise. Du kannst auch versuchen, Kosten zu sparen, indem du bestimmte Arbeiten selbst durchführst, wie beispielsweise die Demontage der Badewanne oder die Vorbereitung des Untergrunds. Achte jedoch darauf, dass du dich nicht übernimmst und die Qualität der Arbeit nicht darunter leidet.

Förderungen: Zuschüsse für den Badumbau nutzen

In vielen Fällen kannst du für den Umbau deiner Badewanne zur Dusche staatliche Förderungen oder Zuschüsse beantragen. Diese Förderungen sollen vor allem den barrierefreien Umbau von Wohnraum unterstützen. Informiere dich bei deiner Gemeinde, deinem Bundesland oder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Die KfW bietet beispielsweise zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung an.

Um eine Förderung zu erhalten, musst du in der Regel bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So muss der Umbau beispielsweise von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und bestimmte Standards in Bezug auf Barrierefreiheit erfüllen. Es lohnt sich, sich frühzeitig über die Fördermöglichkeiten zu informieren und die Anträge rechtzeitig zu stellen.

FAQ: Häufige Fragen zum Badewannenumbau

Benötige ich eine Baugenehmigung für den Umbau?

Ob du eine Baugenehmigung für den Umbau deiner Badewanne zur Dusche benötigst, hängt von den jeweiligen Bauvorschriften in deinem Bundesland und deiner Gemeinde ab. In der Regel ist eine Baugenehmigung erforderlich, wenn du die Raumaufteilung veränderst oder in die Bausubstanz eingreifst. Informiere dich am besten vorab bei deinem zuständigen Bauamt.

Kann ich den Umbau selbst durchführen oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?

Ob du den Umbau selbst durchführen kannst oder einen Fachmann beauftragen solltest, hängt von deinen handwerklichen Fähigkeiten und dem Umfang der Arbeiten ab. Wenn du handwerklich geschickt bist und Erfahrung mit Sanitärinstallationen und Fliesenarbeiten hast, kannst du bestimmte Arbeiten selbst durchführen. Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass der Umbau mit einigen Herausforderungen verbunden sein kann. Insbesondere die Abdichtung und der Anschluss der Sanitäranlagen erfordern Fachkenntnisse. Wenn du dir unsicher bist, solltest du lieber einen Fachmann beauftragen, um Wasserschäden und andere Probleme zu vermeiden.

Wie lange dauert der Umbau?

Die Dauer des Umbaus hängt vom Umfang der Arbeiten und der Komplexität der Installationen ab. In der Regel dauert der Umbau zwischen zwei und fünf Tagen. Bei größeren Umbauten, bei denen beispielsweise auch die Raumaufteilung verändert wird, kann der Umbau auch länger dauern.

Welche Materialien sind für den Duschbereich am besten geeignet?

Für den Duschbereich sind wasserfeste und pflegeleichte Materialien am besten geeignet. Fliesen sind eine gute Wahl, da sie in vielen verschiedenen Designs erhältlich sind und leicht zu reinigen sind. Achte auf eine rutschfeste Oberfläche, um Unfälle zu vermeiden. Glas ist ein weiteres beliebtes Material für Duschabtrennungen. Es ist pflegeleicht und lässt viel Licht in den Duschbereich.

Wie kann ich meine Dusche barrierefrei gestalten?

Um deine Dusche barrierefrei zu gestalten, solltest du auf eine ebenerdige Dusche ohne Stolperfallen achten. Eine Duschwanne mit niedrigem Einstieg oder eine Walk-In-Dusche sind gute Optionen. Installiere Haltegriffe an den Wänden, um zusätzlichen Halt zu bieten. Eine Sitzbank oder ein Duschhocker ermöglichen es, sich während des Duschens auszuruhen. Achte auf eine ausreichende Beleuchtung und eine rutschfeste Oberfläche.

Der Umbau deiner Badewanne zur Dusche ist eine lohnende Investition in deine Lebensqualität. Mit der richtigen Planung, den passenden Materialien und der professionellen Ausführung kannst du dein Badezimmer in eine moderne und komfortable Wohlfühloase verwandeln. Also, worauf wartest du noch? Starte noch heute mit der Planung deines Badumbaus und genieße schon bald die Vorzüge deiner neuen Dusche!

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